Es handelt sich um eine Stoffwechselerkrankung, die durch einen Mangel an Insulin gekennzeichnet ist und zu einem hohen Blutzuckerspiegel führt.
Insulin ist das Hormon, das die Körperzellen benötigen, um Glukose zur Energiegewinnung zu nutzen. Insulinmangel entsteht durch die Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse. Die genaue Ursache ist nicht bekannt, man geht jedoch davon aus, dass es sich um eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren handelt, die eine Autoimmunreaktion auslösen.
Ein hoher Blutzuckerspiegel und ein Mangel an zellulärer Energie verursachen die drei charakteristischen Symptome: Gesteigerter Durst mit erhöhter Flüssigkeitsaufnahme (Polydipsie), vermehrtes Wasserlassen (Polyurie) und gesteigerter Appetit (Polyphagie).
Die Diagnose erfolgt klinisch und analytisch mit Bestimmung des Blutzuckerspiegels.
Ziel der Behandlung ist es, den Blutzuckerspiegel zu senken und Ketonkörper (diabetische Ketoazidose) zu verhindern. Dazu wird Insulin durch intermittierende subkutane Injektionen oder kontinuierlich über eine implantierbare Pumpe verabreicht.
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